Heizkosten

Heizkosten

Wohnung oder Haus: Wo sind die Heizkosten höher?

Bei dem Vergleich der Heizkosten zwischen Wohnung und Haus liegt der Gedanke nahe, die Ausgaben seien im Haus höher. Dabei sorgen moderne Baukonzepte und Heizanlagen heute für eine sehr gute Energiebilanz mit geringen Heizkosten.

Das Passivhaus / Biohaus zum Beispiel verzichtet völlig auf eine Heizung. Eine starke Wärmedämmung sowie eine technisch ausgefeilte Belüftungsanlage sorgen dafür, dass passive Energiequellen, wie die Abwärme des menschlichen Körpers oder Elektrogeräte und Sonnenstrahlen genügen, um ein gesundes Raumklima zu schaffen.

Die Heizkosten hängen jedoch auch von anderen Faktoren ab. So spielen die Wohnfläche sowie die Lage der Immobilie eine große Rolle. In den meisten Fällen ist die Wohnfläche eines Hauses größer als einer Wohnung. Es fallen dem entsprechend höhere Heizkosten an – falls eine konventionelle Heizung eingesetzt wird.

Eine Wohnung liegt zumeist in einem Mehrfamilienhaus und ist umgeben von mehreren, ebenfalls beheizten Mieteinheiten. Durch deren Abwärme kann man oft die eigene Heizung um mindestens eine Stufe herunter regeln.

Bei einem Einfamilienhaus fällt diese "nachbarliche Hilfe" weg. Anders sieht das in einem Reihenhaus aus. Da es an zwei Wänden von Häusern eingeschlossen ist, profitieren Bewohner eines Reihenhauses ebenfalls vom Heizverhalten der Nachbarn. Dass man bei einem Haus, anders als in einer Wohnung, nicht an eine Zentralheizung angeschlossen ist, sollte ebenfalls bedacht werden.

Bei einem gemieteten Haus hängen die Heizkosten vom nötigen Brennmaterial ab. Auch hier kann es zu großen Kostenunterschieden kommen.

Beachtet man all diese Umstände, fällt es schwer, einen klaren Gewinner in puncto Heizkosten festzulegen.

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